April 27, 2026
Top-Wert: 39 neue Betriebsansiedelungen in Kärnten
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Kärnten bleibt auf Wachstumskurs: 39 Betriebsansiedlungen im Jahr 2025 zeigen, dass sich das Bundesland zunehmend als moderner Wirtschaftsstandort etabliert. Mehr als die Hälfte der Neuansiedlungen entfällt auf Zukunftsbranchen wie Informations- und Kommunikationstechnologie, Electronic Based Systems sowie die Circular & Green Economy.
„Wir schaffen es, nationale und internationale Unternehmen nicht nur nach Kärnten zu holen, sondern sie auch langfristig hier zu verankern. Entscheidend sind Investitionen in Forschung, Infrastruktur und Fachkräfte sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“,
betonte Landeshauptmann Daniel Fellner bei der Präsentation der aktuellen Bilanz.
Internationale Vernetzung
Diese Entwicklung ist kein Zufall: Kärnten punktet mit einer steigenden Forschungsquote – von 2,98 Prozent im Jahr 2021 auf aktuell 3,39 Prozent – und einer starken internationalen Vernetzung. Insgesamt 443 Ansiedlungsprojekte aus 45 Ländern befinden sich derzeit in Umsetzung oder Vorbereitung.
Auch infrastrukturelle Impulse treiben die Entwicklung voran.
„Kärnten ist mehr als Berge und Seen – wir sind ein moderner Wirtschafts- und Technologiestandort im Herzen Europas“,
so Fellner. Vor allem Großprojekte wie die Koralmbahn sowie Investitionen in nachhaltige Ressourcen wie Wasser stärken die Standortqualität zusätzlich.
400 neue Arbeitsplätze
Die Dynamik bestätigt sich auch aus Sicht der Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft (BABEG).
„Wir bauen gezielt Wertschöpfungsnetzwerke auf – und sehen, dass dieses Zusammenspiel aus Wirtschaft, Forschung und Bildung hervorragend funktioniert“,
erklärte Geschäftsführer Markus Hornböck. Allein durch Betriebsansiedlungen entstehen jährlich rund 400 neue Arbeitsplätze und eine zusätzliche Wertschöpfung von etwa 26 Millionen Euro.
Wirtschaftliche Chancen
Wie konkret diese Strategie wirkt, zeigen drei Unternehmen, die ihre Erfolgsgeschichten präsentierten: Packwall AT setzt auf nachhaltige Verpackungslösungen aus Abfallstoffen, NoxAvis Tech Solutions entwickelt KI-gestützte Echtzeitdokumentation für Rettungseinsätze, und das Start-up MarketsFlare analysiert mithilfe künstlicher Intelligenz globale Finanzmärkte. Sie alle eint ein klarer Befund: Kärnten bietet nicht nur wirtschaftliche Chancen, sondern auch ein Umfeld, das Innovation ermöglicht – von der engen Zusammenarbeit mit Universitäten bis hin zu kurzen Wegen zwischen Forschung und Anwendung.
